Pensionskasse

Berufliche Vorsorge (BVG) / «2. Säule»

Das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) verfolgt das verfassungsmässige Ziel, den Pensionierten, Hinterlassenen und Invaliden zusammen mit den Leistungen der AHV/IV die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise zu ermöglichen

Die Leistungen bauen auf den Leistungen der 1. Säule, der AHV/IV auf.

  • Ab 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahres werden die Risiken Tod und Invalidität versichert (Risikobeiträge)
  • Ab 1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres beginnt das eigentliche Alterssparen (Sparprozess) 

Die Beitragspflicht endet mit der Auflösung des Arbeitsverhältnisses, bei dauernder Unterschreitung des erwähnten Mindestlohnes, bei der Erlangung des Rentenalters (Frauen 64 Jahre, Männer 65 Jahre), bei Invalidität sowie im Todesfall.

Alle Angestellten sind ab einem Jahreseinkommen von CHF 21'510.- (sogenannte BVG-Eintrittsschwelle, Stand 2022) obligatorisch der beruflichen Vorsorge (BVG) unterstellt.

Arbeitgebende zahlen mindestens die Hälfte der Beiträge.

Besteht eine Krankentaggeldversicherung, welche den AHV-pflichtigen Lohn zu 80% absichert und wird die Prämie dafür mindestens zu 50% vom Arbeitgeber getragen, kann die Wartefrist bei Invalidität von 12 auf 24 Monate erhöht werden. Dies hat eine entsprechende Reduktion der Prämie zur Folge.

Leistungen

Transparenz
Alle wichtigen Informationen können der Homepage der PK SAV entnommen werden.
Die Versicherten werden mit dem Versand der Beitragsrechnungen quartalsweise über die neusten Entwicklungen der PK SAV informiert.

Risikobeitragssätze
Die Risikobeitragssätze konnten mehrmals gesenkt werden.

Vewaltungskosten
Die Verwaltungskosten werden separat ausgewiesen und sind maximiert.

Risikoprämien und Einkauf
Einkaufsmöglichkeiten und entsprechenden Steuereinsparungen können mittels dem entsprechenden Modul gesteuert werden. Im Invaliditätsfall wird zur Invalidenrente eine Prämienbefreiung nach einer Wartefrist von 3 Monaten gewährt.

Rückgewähr des einbezahlten Kapitals
Stirbt eine versicherte Person vor dem Altersrücktritt, wird gemäss Reglement ein Todesfallkapital fällig.

Invalidität
Die PK SAV richtet eine IV-Rente bereits ab einem Invaliditätsgrad von 40% aus.

Nachschüssige Fakturierung
Die PK SAV fakturiert die Beiträge quartalsweise nachschüssig.

Pensionierung nach dem ordentlichen Rücktrittsalter
Setzt die versicherte Person das Arbeitsverhältnis bzw. die selbständige Erwerbstätigkeit über das ordentliche Rücktrittsalter hinaus fort, kann die Ausrichtung der Altersrente bis zum effektiven Altersrücktritt aufschieben – aktuell längstens bis Alter 69 bei Frauen und Alter 70 bei Männern.

Unfalldeckung für Selbstständigerwerbende
Die Unfalldeckung für Selbständigerwerbende ist vollständig enthalten. Die PK SAV erbringt auch bei Unfall die reglementarischen Leistungen (IV-Rente oder Hinterlassenenrenten)